Mit der geplanten Novelle des Steiermärkischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (StKBBG) werden zwar strukturelle Entlastungen für Erhalter und Gemeinden angestrebt – gleichzeitig drohen jedoch deutliche Verschlechterungen für die pädagogische Qualität in elementaren Bildungseinrichtungen.
Besonders kritisch sehen wir die erleichterte Überschreitung von Gruppengrößen, die Reduktion von Bewegungs- und Freiflächen sowie unklare Auswirkungen neuer Betriebsformen auf das Personal. Diese Entwicklungen stehen im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und zu dem Anspruch, Kindern bestmögliche Bildungs- und Entwicklungsbedingungen zu bieten.
Elementare Bildung braucht Zeit, Beziehung und Raum. Werden diese Grundlagen eingeschränkt, leidet die Qualität – und damit die Bildungsbiografien von Kindern.
Unser klares Signal: Stopp – nicht auf Kosten der Kinder und der pädagogischen Qualität.
Weitere Details und unsere vollständige Stellungnahme findet ihr im angehängten Dokument.